Die 6 Faktoren für erfolgreiches Putten

Putten_Faktoren

Putten ist im Vergleich zu den Vollschwung-Schlägen eher einfach und leicht zu erlernen. Allerdings ist das tägliche Putt-Trainding das wir auf den Übungsanlagen der Republik beobachten wenig effektiv, wenn es darum geht die Puttanzahl auf einer Zählrunde nachhaltig zu verringern. Das bloße rumgeschubse von Golfbällen in Richtung Putting Loch gibt keinen Aufschluss darüber wo Fehler in Technik und Bewegung liegen. 90% der Amateur Golfer trainieren Putten in dem sie von Loch zu Loch spielen, was nur sehr langsam Erfolge bringt, und langfristig überhaupt keine Verbesserung mehr zu Tage fördert. Ein erfolgreicher Putt besteht aus 6 Komponenten die alle einzeln trainiert werden können und sollten.

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  1. Anvisieren des Lochs
  2. Lesen der Puttlinie
  3. Schwungbahn
  4. Dosierung
  5. Schlagflächenstellung
  6. Sweetspot treffen

1. Anvisieren

Um mit selbstvertrauen zu Putten und während der Schwungbewegung nicht darüber nachzudenken ob man eventuell doch etwas korrigen müsste, ist es unabdingbar den Putt mit Zielen und Ausrichten des Balls auf das Ziel zu beginnen.

ausrichtungshilfe

Hier hat sich bewährt den Ball mit einer Linie zu beschriften und diese Line genau auf das Loch auszurichten. Sehr empfehlenswert ist hier die Softspike Markierungshilfe von Longbridge. Die Softspikes Golfball Ausrichtunghilfe wickelt sich um Ihren Golfball und bietet eine Schablone, mit der Ihr akurate Ausrichtungslinien auf den Ball zeichnen könnt. Das Design sorgt dafür, dass dies eine der wenigen Ballmarkierungshilfen auf dem Markt ist, die es erlaubt, beide Seiten des Balls gleichzeitig zu markieren, so dass Ihr sicher sein könnt, dass die Ausrichtungslinien so gerade wie möglich sind. Wer lieber Symbole statt Linie auf den Ball zaubern möchte, ist mit dieser Ball Marker Schablone herrvoragend bedient.

Egal ob Linie oder Symbol, ein gut markierter und ausgerichteter Ball ist der beste Start für einen erfolgreichen Putt.

2. Lesen der Puttlinie

Nachdem man das Loch anvisiert und den Ball ausgerichtet hat, analysieren wir das Grün. Der Golfer spricht vom Lesen der Puttlinie. Dazu geht man am besten in der Verlängerung Ball zu Loch in die Hocke. Aus dieser Position lassen sich die Unebenheiten des Grüns am besten erkennen. Nun versucht man sich vorzustellen wie der Ball auf der Puttline von den Unebenheiten des Grüns in seiner Rollbahn beeinflusst werden wird. Vielen Golfer erleichtern sich das Procedere in dem sie sich vorstellen wie Wasser fliessenn würde wenn sie einen Wassereimer in Richtung Loch ausschütten würden.

Wichtig beim Lesen der Grüns ist zu beachten das die Unebenheiten den Ball am Ende seines Weges deutlich mehr beeinflussen als am Absschlag. Je höher die Ball Geschwindigkeit desto weniger wird der Ball vom Gelände abgelenkt.

3. Die Schwungbahn

Bei Putten unterscheiden wir zwischen den langen und den kuruen Putts. Beide Putts bedürfen einer unterschiedlichen Schwungbahn.  Bei langen Puts ist der Schwungbogen aufgrund der Distanz größer als bei den kürzeren Putts, daher sollte sich der Schlägerkopf auf hier einer Kreisbahn bewegen. Um die Kreisbahn zu trainieren kannst du dir einen einzelnen Schläger (oder idealerweise Swingsticks) parallel zur Putlinie auf den Boden legen und darauf achten das sich beim Durchschwingen der Schlägerkopf vom Schafft leicht nach innen zum Körper entfernt. Bei den langen Putts sind die Hände grundsätzlich am Griff ineinander gedreht und die Beine werden schmal gestellt.

Kurze Putts haben eine kurze Schwungbahn und daher kann er Putter auf einer geraden Bahn schwingen. Um den geraden Putterschwung zu trainieren kannst du zwei Anordnungsstöcke, parallel zur Putlinie, und nur ca. 2 cm weiter auseinander als der Putterkopf breit ist rechts und links vom Ball hinlegen.

Durch einen breiten Stand stehst Du bei kurzen Putts stabiler. Ungewünschte Handgelengsbewegungen werden durch das auseinanderdrehen der Hände am Griff erreicht. Wer Probleme mit zu beweglichen Handgelenken beim Putten hat, dem hilft oft ein extra dicker Griff am Putter.

4. Dosierung

Wichtig für die Dosierung ist eine ungebremste Bewegung nach vorne wobei der Bewegungsumfang nach rechts und links gleich groß ist. Der häufigste Fehler ist zu lang auszuhole und, um dieses dann zu korrigieren,  in der Bewegung nach vorne abzubremsen.So hat man keine Kontrolle über die Geschwindigkeit des Balles.
Dosiert wird am besten über die Aushol- und Durchschwunglänge. Eine gute Übung zur Dosierung habe ich im Artikel Trainingsübungen nicht nur für Golf Einsteiger – Putten (20% Zone) beschrieben.

5. Sweetspot treffen

Genau wie bei den langen Schlägen beeinflusst das Treffen an der Spitze oder Hacke beim Putten die Länge des Schlags. Um zu überprüfen ob wir den Sweetspot treffen helfen uns Impact Sticker / Impact Tape. Nachdem wir unseren Putter mit diesen Sticker ausgerüstet haben machen wir eine ausreichend große Anzahl sauberer Putts und kontrollieren das Ergebnis. Die Streuung sollt weniger als 2,5cm betragen. Ist die Streuung größer muss nachgesessen werden und das treffen am Sweetspot trainiert werden.

Dazu eignet sich folgende Übung: Es wird jeweils ein  Tee aufrecht neben die Spitze und Hacke des Putters platziert. Der zu spielende Ball wird in die Mitte gelegt und beim Putten sollen die beiden Tees stehen bleiben bzw. gar nicht erst berührt werden.

6. Die Schlagflächenstellung

Die Schlagflächenstellung sollte im Treffmoment genau der Stellung während des Zielens entsprechen. Der Ball wird im Idealfall mit dem Sweetspot genau rechtwinklig zum Ziel getroffen. Ist der Schläger verkantet wirkt sich das massgeblich auf die Startrichtung des Balls aus. Eine gerade Schlagfläche am Ball zu spüren ist alles andere als leicht. Man kann sich aber leich helfen: Puttet man eine Ballschachtel, so kann man erkennen, ob der Putter im Treffmoment völlig gerade war. Rutscht die Schachtel gerade nach vorne, wurde alles richtig gemacht. Wenn sich die Schachtel jedoch verdreht, war auch die Schlagfläche nicht rechtwinklig zur Schlagbewegung. Eine zweite Methode die Schlägerflächenstellung zu testen ist der sogenannte Doppelball.  Zwei Bälle werden nebeneinander vor den Putter gelegt wobei die Schlagfläche zu beiden Bällen den gleichen Abstand hat. Trifft der Putter genau rechtwinklig, werden die Golfbälle mit gleicher Geschwindigkeit nebeneinander rollen. Ist die Schlagfläche
geschlossen läuft der äußere Ball voraus, ist sie offen der innere.

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2 Responses to “Die 6 Faktoren für erfolgreiches Putten”

  1. […] ist wird nicht soviel Bedeutung zugemessen wie ein Abschlag der im Out of bounds landet. Neben den 6 Faktoren zum erfolgreichen Putt, gibt ein paar einfache Übungen die jeder ambitionierte Golfer einfach und eigenständig selbst […]

  2. […] und die letzen 2/3 ausrollen. Mit dem PW erreichen wir ein 50/50 Flug/-Rollverhältnis. Wie beim Putten ist es hilfreich sich den Ballweg vor dem Schlag vorzustellen. Wie weit wird er fliegen und wie […]

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